[Gastbeitrag] Imposter-Syndrom

Imposter syndrome: Wenn der eigene Kopf zum schlimmsten Kritiker wird Und wie man ihn dauerhaft und nachhaltig los wird. Ja, das ist möglich.  Warst du bei einem Meeting schon einmal unsicher und voller Selbstzweifel? Während du deine Meinung äußerst, schleicht sich ein kleiner roter “Betrüger“-Alarm ein. „Was, wenn alle merken, dass ich keine Ahnung habe?“, denkst du. Willkommen im Club des Imposter-Syndroms!  Was ist das Imposter-Syndrom? Das Imposter-Syndrom, oder Hochstaplersyndrom, beschreibt das Gefühl, dass man seine Erfolge nicht wirklich verdient hat. Die meisten Menschen haben es, egal ob Professor, CEO eines Start-ups oder Hausfrau und Mutter – die Selbstzweifel nagen an dir wie der Wurm im Apfel. Es betrifft Männer und Frauen. Wie erkennst du das Imposter-Syndrom bei dir? Die folgenden Fragen gelten für “Ich bin nicht gut genug”: Stellst du dir solche und ähnliche Fragen? 1. Bin ich wirklich gut genug für diese Aufgabe/Rolle? 2. Was, wenn meine Leistung nicht ausreicht und andere es merken? 3. Wie kann ich sicherstellen, dass ich nicht entlarvt werde? 4. Bin ich nur hier, weil ich Glück hatte oder jemand anders mich begünstigt hat? 5. Wann wird jemand merken, dass ich eigentlich keine Ahnung habe, was ich tue? 6. Wie kann ich mein Wissen und meine Fähigkeiten kontinuierlich verbessern, um meine Unsicherheiten zu überwinden? Ich brauche noch diese und jene Ausbildung. 7. Was, wenn ich einen Fehler mache und damit beweise, dass ich nichts kann? 8. Wer bin ich, um andere anzuführen oder zu unterrichten? 9. Warum habe ich das Gefühl, dass ich nicht genug tue, obwohl ich hart arbeite? Es ist wichtig zu beachten, dass diese Fragen von Person zu Person variieren, da jeder das Imposter-Syndrom auf seine eigene Weise erlebt. Die Liste ist nicht vollständig. Mehr dazu ___________________________________________________________________________________________________________________________________________________ 1. Exploring fear of appearing incompetent, competency pressure, tactics and perceptions in negotiations, Rebecca Badawy, 2020 International Journal of Conflict Management Die Folgen können dramatisch sein. Die Auswirkungen können bei den Geschlechtern unterschiedlich sein, z.B. trauen Frauen sich weniger zu, erhalten dadurch weniger Chancen im Job, verdienen weniger und machen seltener Karriere. Männer neigen öfter zur Überkompensation und zur Selbstüberschätzung. Depression, burnout, Konflikte und Streit mit der Familie, Kontaktabbrüche sind nicht selten. Fast jeder von uns hat diese Gedanken, egal wie erfolgreich oder talentiert wir sind. Eine Umfrage unter gut verdienenden Leuten hat ergeben, dass mehr als 70% der Befragten über Imposter-Gefühle geklagt haben. Ja, sogar die berühmtesten Stars! Tom Hanks und auch Lady Gaga haben es in einem Interview zugegeben.  Nun gibt es reichlich Tipps und Tricks, wie man damit umgeht: Erstelle eine Liste deiner Erfolge Rede darüber Sei gnädig zu dir selbst Usw. Nur leider hilft das auf Dauer nicht, denn es ist reine Symptombekämpfung. Die Ursache bleibt weiterhin bestehen. Wieso ist das so? Wir sind oft Jahrzehnte auf unsere Denk- und Verhaltensweisen neuronal vernetzt. Jede Wiederholung einer Aktivität, jedes Lernen bedeutet die Bildung neuer neuronaler Verknüpfungen. Hier kommt die Kompetenzstufenentwicklung ins Spiel. Ich weiß nicht, dass ich nicht weiß (unbewusste Imkompetenz) Ich weiß, dass ich nicht weiß (bewusste Imkompetenz) Ich weiß, dass ich weiß (bewusste Kompetenz) Ich weiß nicht, dass ich weiß. (unbewusste Kompetenz) Jeder, der Auto fahren kann, kennt das. Zuerst ist man überfordert mit Gas, Kupplung, Bremsen, Lenken und auch noch auf den Verkehr achten. Ein paar Jahre später hört man Hörbuch nebenher, telefoniert und plötzlich ist man am Ziel angekommen und kann sich nicht an die gefahrene Strecke erinnern. Die neuronalen Vernetzungen im Gehirn für das Autofahren übernehmen sämtliche Handlungen. Das Gehirn arbeitet ökonomisch, denn es ist auf Überleben und Energiesparen eingestellt. So sind wir auch neuronal auf unsere Schlussfolgerungen und Überzeugungen, die der Verstand als Identitäten über uns bildet, vernetzt. Eine Liste der Erfolge zu erstellen, kommt gegen die Jahrzehntelange Vernetzung des Gehirns nicht an. Daher funktionieren Tipps und Tricks nicht nachhaltig. Was also tun?  2. https://dock.hkk.de/gesundheit/seele-und-psyche/das-impostor-syndrom-zweifel-am-eigenen-erfolg 3.  Adams, Linda. “Learning a new skill is easier said than done”. gordontraining.com. Gordon Training International. Retrieved 21 May 2011, Noel Burch Es komplett aufgeben natürlich! “Das geht ja nicht! Das kann gar nicht sein! Das kann man nicht loswerden. Wenn man das einmal hat, dann muss man damit umgehen lernen.” Das hört und liest man immer wieder, wenn es um das Imposter-Syndrom geht. Dabei übersehen alle, dass sie so nicht auf die Welt gekommen sind. Sie haben sich das ich-bin-nicht-gut-genug Denken als Identität ZUGELEGT, um sich eine unerwartete Situation als Kind erklärbar zu machen: Hier eine kleine Geschichte als Beispiel: “Der Sechstklässer ist nicht besonders gut in Mathe. Jetzt hat er aber eine 1 in der Mathearbeit geschrieben und ist außer sich vor Freude. Er läuft begeistert nach Hause und ruft “Mama, Mama, ich hab eine Eins in Mathe geschrieben”. Und die Mutter sagt: “Ja, ok, bring mal erst den Müll runter.” Was passiert jetzt im Denken des Jungen? Zum Beispiel: Was? Eine Eins reicht immer noch nicht (= ich bin nicht gut genug), um die Anerkennung meiner Mutter zu bekommen? Was soll ich denn noch tun? Das denkt er nicht bewusst. Bei ihm macht sich lediglich Enttäuschung breit, denn die Gedanken denkt er in Nanosekunden und bekommt das nicht einmal mit. Was er mitbekommt, ist das Gefühl von Trauer und/oder Ärger. Und in dem Moment beginnt das “ich bin nicht gut genug Denken” und dann steigen wir in das Hamsterrad der Leistung ein, um zu beweisen, dass wir doch gut genug sind. Der Gedanke und das Gefühl sind bereits auf der “mental-emotionalen Festplatte” abgespeichert und laufen nun als Programm im Hintergrund. Sie bestimmen nicht oder nur halb bewusst unser weiteres Denken in Form von Selbstzweifeln, Fühlen und Handeln. Perfektionismus und viel und hart arbeiten sind davon ein Ausdruck mit all den unerwünschten Folgen, die das haben kann. Da wir immer wieder so denken, glauben wir, der Gedanke gehört zu uns, er wäre eine Wahrheit über uns. Wir haben uns darauf neuronal vernetzt. Natürlich bestätigen uns unsere Gefühle und Ergebnisse, dass das auch stimmt. So glauben wir. Die Ursache ist aber der Gedanke, von dem wir absolut überzeugt sind, ja, wir haben uns mit ihm identifiziert. Diesen Gedanken

Interview mit Alexandra Fry

Vorname, Name: Alexandra Fry E-Mail: info@fry-cpc.ch Website: https://www.fry-cpc.ch/ Firmenname: FRY-CPC GmbH Mehr über das Womansphere-Network und weitere Mitglieder findest du hier. Wenn du als gute Fee der ganzen Welt etwas geben könntest, was wäre das? Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Freude am Lernen! Beschreibe in einem Satz, was genau du machst. Ich helfe dir bei deinem selbstbewussten Auftritt, damit du und dein Thema die optimale Wirkung erzielen. Wie bist du zu deiner Berufung gekommen? Niemand mag 08.15 Präsentationen, trotzdem gibt es viele – zu viele. Manche wissen nicht, wie sie präsentieren sollen oder wie sie besser auftreten können oder habe gar Angst davor. Das muss nicht sein. JEDE/R kann auftreten! Als mir das klar wurde, wusste ich, dass ich meine eigene Freude am Auftreten und Präsentieren weitergeben möchte. Wie ist dein Firmenname entstanden? FRY ist mein Name. CPC steht für Coaching, Presenting, Communication Was rätst du jungen Menschen, die deinen Weg einschlagen wollen? Loslegen und sich entwickeln… Wie wichtig ist dir das Thema Mindset, im Alltag und im Hinblick auf deine Arbeit? Ein gutes Mindset ist grundlegend. Wenn es gerade nicht so läuft, hast du immer noch dein Mindset. Wie spontan bist du auf einer Skala von 1 bis 10? Kommt auf die Umstände, das Thema und die Tageszeit an. Als Selbständige sagt dir niemand wann und in welcher Reihenfolge du deine Aufgaben zu erledigen hast. Wie organisierst du dich? Kreatives braucht den richtigen Moment und Konzentration. Drum herum mache ich die Routine und den Krimskrams. Dein bester Zeitmanagement-Tipp? Lass keinen kreativen Moment ungenutzt verstreichen, packe Ideen beim Schopf und tauche ein. Wie steigert man deiner Meinung nach Selbstdisziplin? Klares Mindset, Motivation, Perspektive genügen mir. Was ist deine Lieblingsapp und warum? Weiss ich nicht. Apps sind einfach ein Tool. Dein bester Aufräum-Tipp? Wenn die Kreativität Pause macht ist Zeit für’s Aufräumen. Wie gehst du mal komplett offline, wenn dir nicht danach ist, Facebook und Co über den Weg zu laufen? Einfach ausschalten. Wo geht es für dich als Nächstes hin? Welchen Traum wirst du dir erfüllen? Mein Unternehmen aufzubauen ist ein Traum! Bist du eher jemand, der sich etwas dazuverdient, oder auf etwas verzichtet? Kommt drauf an, wie die Bezahlung ist und auf was ich verzichten soll. Arbeitest du im Homeoffice? Wenn ja, wie schützt du dich vor Ablenkungen? Eher ungern. Wie kommst du in Arbeits-Stimmung, wenn du von zu Hause aus arbeitest? Habe Freude an der Arbeit, es ist kein Muss. Was ist dein Tipp um Ordnung und Übersicht zu halten im Home Office? Nicht zu Hause arbeiten Arbeitest du lieber im Büro oder Zuhause? BÜRO!!!! Wenn du einen ganzen Tag frei hast – wie sieht der aus? Ich gestalte ihn ganz spontan, ohne Muster. Was machst du lieber – schreiben oder lesen? Beides gerne. Der Trend zeigt, dass papierlos immer moderner wird – wo bist du bereits umgestiegen und wo hängst du noch zurück? Papier ist mir sehr wichtig. Das Hirn arbeitet besser mit Stift. Welche Arbeit im Haushalt liegt dir überhaupt nicht? Abstauben. (Warum ist diese Frage wichtig?) Räumst du lieber jeden Tag ein paar Minuten auf oder einmal am Wochenende das ganze Haus? Je nach Zeitbudget. Was tust du an Tagen, an denen du dich schon beim Aufstehen unproduktiv fühlst? Warten. Diese Momente werde fruchtbar, wenn man sie aushält. Danach kommt immer Kreativität und Effizienz.  Du möchtest auch Mitglied in unserem wertvollen Network werden? Erfahre hier mehr oder melde dich hier direkt an. Weitere Mitglieder unseres Networks findest du hier.

Interview mit Claudia Raidl

Vorname, Name: Claudia Raidl E-Mail: claudia.raidl@die-wortliebe.at Website: https://www.die-wortliebe.at Firmenname: Die Wortliebe Mehr über das Womansphere-Network und weitere Mitglieder findest du hier. Wenn du als gute Fee der ganzen Welt etwas geben könntest, was wäre das? Leichtigkeit im Umgang mit sich selbst und allen Menschen. Beschreibe in einem Satz, was genau du machst. Als Ghostwriter, Lektorin und Schreibcoach begleite und unterstütze ich Menschen auf ihrem Weg zum eigenen Buch. Wie bist du zu deiner Berufung gekommen? Bücher und das Lesen waren schon in meiner Kindheit sehr wichtig für mich. Das Schreiben für mich und andere – sowohl in großen Unternehmen, Agenturen, als freie Journalistin und seit einigen Jahren als selbstständige Lektorin (sowie Ghostwriter und Schreibcoach) – ist Teil meiner DNA  Wie ist dein Firmenname entstanden? Ich liebe die Sprache; das geschriebene Wort und dessen Vielfältigkeit in seiner Anwendung hat mich diesen Namen finden lassen. Ich hatte den Namen „Die Wortliebe“ schon Jahre vor meiner Unternehmensgründung im Kopf. Was rätst du jungen Menschen, die deinen Weg einschlagen wollen? Die Basis ist für mich, die Liebe zur Sprache und deren Finessen. Eine gute und fundierte Ausbildung, die nie endet – stetig weiter zu lernen halte ich für unerlässlich. Wege finden, um das eigene Schreiben zu forcieren und zu etablieren (Zeitungen, Magazine, Blog, Social Media, Geschichten, Bücher usw.). Offen sein und dranbleiben. Wie wichtig ist dir das Thema Mindset, im Alltag und im Hinblick auf deine Arbeit? Sehr wichtig! Meine grundlegend positive Einstellung und die damit einhergehende Freude an und in meinem Tun bilden die Motivation, um für mich und mein Umfeld einen wertschätzenden, liebevollen Rahmen zu schaffen. Wie spontan bist du auf einer Skala von 1 bis 10? 7 Als Selbständige sagt dir niemand wann und in welcher Reihenfolge du deine Aufgaben zu erledigen hast. Wie organisierst du dich? Ich arbeite sehr strukturiert und habe ein gut funktionierendes Zeitmanagement. Als Mama von drei Kindern und Unternehmerin unabdingbar. Dein bester Zeitmanagement-Tipp? Den Überblick behalten und gut – vor allem zeitgerecht – planen. Wichtig: Seine eigenen Möglichkeiten und Kapazitäten kennen! Flexibilität im innen und außen zulassen. Wie steigert man deiner Meinung nach Selbstdisziplin? Das zu tun, was Spaß macht; sich erreichbare Ziele setzen und dranbleiben. Was ist deine Lieblingsapp und warum? Podcasts; das Eintauchen in verschiedene Themenwelten öffnet meinen Geist und ermöglicht mir ab und an eine kurze Auszeit vom Alltag (beruflich und privat). Dein bester Aufräum-Tipp? Perfektionismus wird überbewertet  Wie gehst du mal komplett offline, wenn dir nicht danach ist, Facebook und Co über den Weg zu laufen? Ich nehme mir bewusste Auszeiten von Smartphone & Co, stundenweise am Wochenende oder auch mal einen ganzen Tag im Urlaub. Wo geht es für dich als Nächstes hin? Welchen Traum wirst du dir erfüllen? Endlich mein eigenes Buchprojekt abschließen und veröffentlichen.   Bist du eher jemand, der sich etwas dazuverdient, oder auf etwas verzichtet? Ich kann gut auf etwas verzichten; bin aber auch motiviert, noch mehr zu tun, um etwas zu erreichen.   Arbeitest du im Homeoffice? Wenn ja, wie schützt du dich vor Ablenkungen? Ich führe und arbeite allein in meinem Unternehmen – alles im Homeoffice; dabei folge ich relativ fixen Arbeitszeiten.   Wie kommst du in Arbeits-Stimmung, wenn du von zu Hause aus arbeitest? Ich liebe meine Arbeit und sie zu Hause erledigen zu können  Was ist dein Tipp um Ordnung und Übersicht zu halten im Home Office? Struktur im Büro- und Arbeitsalltag Arbeitest du lieber im Büro oder Zuhause? Mein Büro ist in meinem Zuhause  Wenn du einen ganzen Tag frei hast – wie sieht der aus? Zeit für Sport, die Natur, mit meiner Familie, gutes Essen und Entspannung. Was machst du lieber – schreiben oder lesen? Schreiben und Lesen ist für mich unmittelbar miteinander verbunden, das hat vermutlich mit meiner Arbeit zu tun  Der Trend zeigt, dass papierlos immer moderner wird – wo bist du bereits umgestiegen und wo hängst du noch zurück? Ich drucke viele Unterlagen nicht mehr aus; außerdem habe ich eine gut durchdachte Ordnerstruktur (PC), damit die Archivierung und Administration auch ohne Papier gut funktioniert. Welche Arbeit im Haushalt liegt dir überhaupt nicht? Fenster putzen Räumst du lieber jeden Tag ein paar Minuten auf oder einmal am Wochenende das ganze Haus? Vieles erledige ich zwischendurch, manchmal muss aber auch ein Wochenend-Putzmarathon sein  Was tust du an Tagen, an denen du dich schon beim Aufstehen unproduktiv fühlst? Yoga am Morgen oder eine Meditation oder ein Spaziergang in die Natur.  Du möchtest auch Mitglied in unserem wertvollen Network werden? Erfahre hier mehr oder melde dich hier direkt an. Weitere Mitglieder unseres Networks findest du hier.

[Gastbeitrag] Lebenkrise Widerstandskraft stärken

  Seelische Widerstandskraft „trainieren“ – So stärkst du deine Resilienz In diesem Artikel erfährst du, wie du deine seelische Widerstandskraft stärken kannst, um in schwierigen Zeiten standhaft zu bleiben und dein inneres Gleichgewicht zu bewahren. Im Laufe unseres Lebens werden wir alle mit Herausforderungen, Rückschlägen und Veränderungen konfrontiert. Ob berufliche Unsicherheiten, familiäre Probleme oder persönliche Krisen – die Art und Weise, wie wir auf diese Situationen reagieren, bestimmt maßgeblich unser Wohlbefinden. Hier kommt die Resilienz ins Spiel, also die Fähigkeit, trotz widriger Umstände nicht nur zu überleben, sondern sogar gestärkt daraus hervorzugehen. Die gute Nachricht: Resilienz ist keine angeborene Eigenschaft, sondern etwas, das du trainieren und entwickeln kannst. Erkenne deine Stärken und Schwächen Ein erster Schritt, um deine Resilienz zu stärken, besteht darin, dich selbst besser kennenzulernen. Nimm dir Zeit, um über deine Stärken, Schwächen und bisherigen Bewältigungsstrategien nachzudenken. Welche Fähigkeiten und Eigenschaften haben dir in der Vergangenheit geholfen, schwierige Situationen zu meistern? Wo siehst du noch Verbesserungspotenzial? Indem du dir deiner selbst bewusstwirst, kannst du gezielt an den Bereichen arbeiten, die dir helfen, deine Widerstandskraft zu stärken. Akzeptiere Veränderungen als Teil des Lebens Veränderungen sind unvermeidlich, und oft sind es gerade die unerwarteten Wendungen, die uns am meisten herausfordern. Anstatt dich gegen Veränderungen zu wehren, versuche, sie als natürlichen Teil des Lebens zu akzeptieren. Wenn du Veränderungen als Chance für persönliches Wachstum betrachtest, fällt es dir leichter, flexibel auf Situationen zu reagieren und konstruktive Lösungen zu finden. Setze dir erreichbare Ziele Klare, erreichbare Ziele geben dir Orientierung und helfen dir, auch in schwierigen Zeiten motiviert zu bleiben. Wichtig ist, dass deine Ziele herausfordernd, aber realistisch sind, damit du dich nicht überforderst. Jedes Mal, wenn du ein Ziel erreichst, wird dein Selbstvertrauen gestärkt, was wiederum deine Resilienz fördert.  Trainiere dich darin, das Gute in jeder Situation zu erkennen In schwierigen Situationen neigen wir oft dazu, uns auf das Negative zu konzentrieren. Doch gerade dann ist es wichtig, bewusst nach positiven Aspekten zu suchen. Indem du deinen Blickwinkel änderst und dich auf Lösungen statt auf Probleme konzentrierst, wirst du nach und nach eine positivere Einstellung entwickeln, die dir hilft, auch schwierige Zeiten besser zu überstehen. Pflege deine Beziehungen Unterstützung von außen ist ein wichtiger Faktor für die Stärkung deiner Resilienz. Sprich mit Freunden, Familie oder Vertrauenspersonen über deine Herausforderungen und zögere nicht, um Hilfe zu bitten. Ein starkes soziales Netzwerk gibt dir Rückhalt und kann dir in Krisenzeiten neue Perspektiven aufzeigen. Zudem können gemeinsame Erlebnisse und der Austausch mit anderen dazu beitragen, dass du dich weniger allein fühlst. Achte auf deine körperliche Gesundheit Körperliche und seelische Gesundheit hängen eng zusammen. Um deine Resilienz zu stärken, ist es daher wichtig, auch auf deinen Körper zu achten. Ausreichender Schlaf, eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung sind entscheidend, um sowohl körperliche als auch mentale Widerstandskraft aufzubauen. Wenn du dich körperlich fit fühlst, bist du auch emotional belastbarer und kannst besser mit Stress umgehen. Praktiziere Achtsamkeit und Meditation Achtsamkeit und Meditation sind bewährte Methoden, um deine Fähigkeit zur Stressbewältigung zu verbessern. Indem du regelmäßig Achtsamkeitsübungen in deinen Alltag integrierst, lernst du, im Moment zu leben und dich weniger von negativen Gedanken und Emotionen beeinflussen zu lassen. Meditation kann dir helfen, inneren Frieden zu finden und dich auf das Wesentliche zu konzentrieren, was wiederum deine Resilienz stärkt. Sei flexibel und passe dich an Resiliente Menschen zeichnen sich durch ihre Flexibilität aus. Das bedeutet, dass sie in der Lage sind, ihre Pläne anzupassen und neue Wege zu gehen, wenn es notwendig ist. Übe dich darin, flexibel auf Veränderungen zu reagieren und offen für neue Lösungen zu sein.  Nimm dir Zeit für dich selbst Selbstfürsorge ist ein zentraler Bestandteil der Resilienz. Nimm dir regelmäßig bewusst Zeit für dich selbst, um auf deine Bedürfnisse einzugehen und dich zu erholen. Ob ein Spaziergang in der Natur, ein gutes Buch oder einfach nur ein paar ruhige Minuten für dich – diese Auszeiten helfen dir, deine Energie aufzuladen und in stressigen Zeiten gelassener zu bleiben. Lerne aus schwierigen Situationen Jede Krise, jeder Rückschlag birgt auch die Chance, etwas Neues zu lernen. Betrachte schwierige Situationen als Lernmöglichkeiten und frage dich, was du aus ihnen mitnehmen kannst.  Setze klare Grenzen Es ist wichtig, dass du lernst, Nein zu sagen und klare Grenzen zu setzen. Überforderung und Stress entstehen oft, weil wir versuchen, es allen recht zu machen und uns selbst dabei vergessen. Indem du deine eigenen Bedürfnisse ernst nimmst und Grenzen setzt, schützt du dich vor Erschöpfung und schaffst Raum für Dinge, die dir wirklich wichtig sind. Bewahre dir deinen Humor Humor ist ein mächtiges Werkzeug, um in schwierigen Situationen eine positive Perspektive zu bewahren. Wenn du es schaffst, auch in herausfordernden Zeiten das Lachen nicht zu verlieren, wirst du merken, wie viel leichter es dir fällt, mit Problemen umzugehen. Lachen entspannt, baut Stress ab und hilft dir, den Blick für das Wesentliche zu bewahren. Sei geduldig mit dir selbst Resilienz aufzubauen ist ein Prozess, der Zeit braucht. Anerkenne kleine Fortschritte und sei dir bewusst, dass es völlig normal ist, Rückschläge zu erleben. Scheue dich nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn du allein nicht weiterkommst. Resilienz ist wie ein Muskel, den du trainieren kannst. Mit Geduld, Übung und den richtigen Strategien wirst du feststellen, dass du in der Lage bist, selbst die schwierigsten Zeiten zu überstehen und gestärkt daraus hervorzugehen.  Du bist stärker, als du denkst – und du hast die Kraft, deine seelische Widerstandskraft zu trainieren und zu einem festen Bestandteil deines Lebens zu machen.   www.AntjeBusbach.de   Zur Autorin: Antje Busbach Masterinspirationscoach nach Herz über Kopf und Greator Coach, systemisch integrativer Naturcoach, integrative Klangpädagogin, Musiktherapeutin, NeuroKinetic- und Sporttrainerin  In der Ruhe liegt die Kraft Wengeler Höhe 2 59846 Sundern  Handy 0170 7004935 Folge mir gerne auch hier: https://www.instagram.com/antjebusbach/ https://www.pinterest.de/AntjeBusbachCoaching/ https://de.linkedin.com/in/antje-busbach-aba5181b8 https://www.facebook.com/antje.busbach https://www.facebook.com/groups/1127517794345980/?ref=share https://www.youtube.com/channel/UC79it4t_ELVKjBHX2TrJQAg www.InderRuhe.de 

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