[Gastbeitrag] Imposter-Syndrom

Imposter syndrome: Wenn der eigene Kopf zum schlimmsten Kritiker wird Und wie man ihn dauerhaft und nachhaltig los wird. Ja, das ist möglich. Warst du bei einem Meeting schon einmal unsicher und voller Selbstzweifel? Während du deine Meinung äußerst, schleicht sich ein kleiner roter “Betrüger“-Alarm ein. „Was, wenn alle merken, dass ich keine Ahnung habe?“, denkst du. Willkommen im Club des Imposter-Syndroms! Was ist das Imposter-Syndrom? Das Imposter-Syndrom, oder Hochstaplersyndrom, beschreibt das Gefühl, dass man seine Erfolge nicht wirklich verdient hat. Die meisten Menschen haben es, egal ob Professor, CEO eines Start-ups oder Hausfrau und Mutter – die Selbstzweifel nagen an dir wie der Wurm im Apfel. Es betrifft Männer und Frauen. Wie erkennst du das Imposter-Syndrom bei dir? Die folgenden Fragen gelten für “Ich bin nicht gut genug”: Stellst du dir solche und ähnliche Fragen? 1. Bin ich wirklich gut genug für diese Aufgabe/Rolle? 2. Was, wenn meine Leistung nicht ausreicht und andere es merken? 3. Wie kann ich sicherstellen, dass ich nicht entlarvt werde? 4. Bin ich nur hier, weil ich Glück hatte oder jemand anders mich begünstigt hat? 5. Wann wird jemand merken, dass ich eigentlich keine Ahnung habe, was ich tue? 6. Wie kann ich mein Wissen und meine Fähigkeiten kontinuierlich verbessern, um meine Unsicherheiten zu überwinden? Ich brauche noch diese und jene Ausbildung. 7. Was, wenn ich einen Fehler mache und damit beweise, dass ich nichts kann? 8. Wer bin ich, um andere anzuführen oder zu unterrichten? 9. Warum habe ich das Gefühl, dass ich nicht genug tue, obwohl ich hart arbeite? Es ist wichtig zu beachten, dass diese Fragen von Person zu Person variieren, da jeder das Imposter-Syndrom auf seine eigene Weise erlebt. Die Liste ist nicht vollständig. Mehr dazu ___________________________________________________________________________________________________________________________________________________ 1. Exploring fear of appearing incompetent, competency pressure, tactics and perceptions in negotiations, Rebecca Badawy, 2020 International Journal of Conflict Management Die Folgen können dramatisch sein. Die Auswirkungen können bei den Geschlechtern unterschiedlich sein, z.B. trauen Frauen sich weniger zu, erhalten dadurch weniger Chancen im Job, verdienen weniger und machen seltener Karriere. Männer neigen öfter zur Überkompensation und zur Selbstüberschätzung. Depression, burnout, Konflikte und Streit mit der Familie, Kontaktabbrüche sind nicht selten. Fast jeder von uns hat diese Gedanken, egal wie erfolgreich oder talentiert wir sind. Eine Umfrage unter gut verdienenden Leuten hat ergeben, dass mehr als 70% der Befragten über Imposter-Gefühle geklagt haben. Ja, sogar die berühmtesten Stars! Tom Hanks und auch Lady Gaga haben es in einem Interview zugegeben. Nun gibt es reichlich Tipps und Tricks, wie man damit umgeht: Erstelle eine Liste deiner Erfolge Rede darüber Sei gnädig zu dir selbst Usw. Nur leider hilft das auf Dauer nicht, denn es ist reine Symptombekämpfung. Die Ursache bleibt weiterhin bestehen. Wieso ist das so? Wir sind oft Jahrzehnte auf unsere Denk- und Verhaltensweisen neuronal vernetzt. Jede Wiederholung einer Aktivität, jedes Lernen bedeutet die Bildung neuer neuronaler Verknüpfungen. Hier kommt die Kompetenzstufenentwicklung ins Spiel. Ich weiß nicht, dass ich nicht weiß (unbewusste Imkompetenz) Ich weiß, dass ich nicht weiß (bewusste Imkompetenz) Ich weiß, dass ich weiß (bewusste Kompetenz) Ich weiß nicht, dass ich weiß. (unbewusste Kompetenz) Jeder, der Auto fahren kann, kennt das. Zuerst ist man überfordert mit Gas, Kupplung, Bremsen, Lenken und auch noch auf den Verkehr achten. Ein paar Jahre später hört man Hörbuch nebenher, telefoniert und plötzlich ist man am Ziel angekommen und kann sich nicht an die gefahrene Strecke erinnern. Die neuronalen Vernetzungen im Gehirn für das Autofahren übernehmen sämtliche Handlungen. Das Gehirn arbeitet ökonomisch, denn es ist auf Überleben und Energiesparen eingestellt. So sind wir auch neuronal auf unsere Schlussfolgerungen und Überzeugungen, die der Verstand als Identitäten über uns bildet, vernetzt. Eine Liste der Erfolge zu erstellen, kommt gegen die Jahrzehntelange Vernetzung des Gehirns nicht an. Daher funktionieren Tipps und Tricks nicht nachhaltig. Was also tun? 2. https://dock.hkk.de/gesundheit/seele-und-psyche/das-impostor-syndrom-zweifel-am-eigenen-erfolg 3. Adams, Linda. “Learning a new skill is easier said than done”. gordontraining.com. Gordon Training International. Retrieved 21 May 2011, Noel Burch Es komplett aufgeben natürlich! “Das geht ja nicht! Das kann gar nicht sein! Das kann man nicht loswerden. Wenn man das einmal hat, dann muss man damit umgehen lernen.” Das hört und liest man immer wieder, wenn es um das Imposter-Syndrom geht. Dabei übersehen alle, dass sie so nicht auf die Welt gekommen sind. Sie haben sich das ich-bin-nicht-gut-genug Denken als Identität ZUGELEGT, um sich eine unerwartete Situation als Kind erklärbar zu machen: Hier eine kleine Geschichte als Beispiel: “Der Sechstklässer ist nicht besonders gut in Mathe. Jetzt hat er aber eine 1 in der Mathearbeit geschrieben und ist außer sich vor Freude. Er läuft begeistert nach Hause und ruft “Mama, Mama, ich hab eine Eins in Mathe geschrieben”. Und die Mutter sagt: “Ja, ok, bring mal erst den Müll runter.” Was passiert jetzt im Denken des Jungen? Zum Beispiel: Was? Eine Eins reicht immer noch nicht (= ich bin nicht gut genug), um die Anerkennung meiner Mutter zu bekommen? Was soll ich denn noch tun? Das denkt er nicht bewusst. Bei ihm macht sich lediglich Enttäuschung breit, denn die Gedanken denkt er in Nanosekunden und bekommt das nicht einmal mit. Was er mitbekommt, ist das Gefühl von Trauer und/oder Ärger. Und in dem Moment beginnt das “ich bin nicht gut genug Denken” und dann steigen wir in das Hamsterrad der Leistung ein, um zu beweisen, dass wir doch gut genug sind. Der Gedanke und das Gefühl sind bereits auf der “mental-emotionalen Festplatte” abgespeichert und laufen nun als Programm im Hintergrund. Sie bestimmen nicht oder nur halb bewusst unser weiteres Denken in Form von Selbstzweifeln, Fühlen und Handeln. Perfektionismus und viel und hart arbeiten sind davon ein Ausdruck mit all den unerwünschten Folgen, die das haben kann. Da wir immer wieder so denken, glauben wir, der Gedanke gehört zu uns, er wäre eine Wahrheit über uns. Wir haben uns darauf neuronal vernetzt. Natürlich bestätigen uns unsere Gefühle und Ergebnisse, dass das auch stimmt. So glauben wir. Die Ursache ist aber der Gedanke, von dem wir absolut überzeugt sind, ja, wir haben uns mit ihm identifiziert. Diesen Gedanken
Interview mit Alexandra Fry

Vorname, Name: Alexandra Fry E-Mail: info@fry-cpc.ch Website: https://www.fry-cpc.ch/ Firmenname: FRY-CPC GmbH Mehr über das Womansphere-Network und weitere Mitglieder findest du hier. Wenn du als gute Fee der ganzen Welt etwas geben könntest, was wäre das? Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Freude am Lernen! Beschreibe in einem Satz, was genau du machst. Ich helfe dir bei deinem selbstbewussten Auftritt, damit du und dein Thema die optimale Wirkung erzielen. Wie bist du zu deiner Berufung gekommen? Niemand mag 08.15 Präsentationen, trotzdem gibt es viele – zu viele. Manche wissen nicht, wie sie präsentieren sollen oder wie sie besser auftreten können oder habe gar Angst davor. Das muss nicht sein. JEDE/R kann auftreten! Als mir das klar wurde, wusste ich, dass ich meine eigene Freude am Auftreten und Präsentieren weitergeben möchte. Wie ist dein Firmenname entstanden? FRY ist mein Name. CPC steht für Coaching, Presenting, Communication Was rätst du jungen Menschen, die deinen Weg einschlagen wollen? Loslegen und sich entwickeln… Wie wichtig ist dir das Thema Mindset, im Alltag und im Hinblick auf deine Arbeit? Ein gutes Mindset ist grundlegend. Wenn es gerade nicht so läuft, hast du immer noch dein Mindset. Wie spontan bist du auf einer Skala von 1 bis 10? Kommt auf die Umstände, das Thema und die Tageszeit an. Als Selbständige sagt dir niemand wann und in welcher Reihenfolge du deine Aufgaben zu erledigen hast. Wie organisierst du dich? Kreatives braucht den richtigen Moment und Konzentration. Drum herum mache ich die Routine und den Krimskrams. Dein bester Zeitmanagement-Tipp? Lass keinen kreativen Moment ungenutzt verstreichen, packe Ideen beim Schopf und tauche ein. Wie steigert man deiner Meinung nach Selbstdisziplin? Klares Mindset, Motivation, Perspektive genügen mir. Was ist deine Lieblingsapp und warum? Weiss ich nicht. Apps sind einfach ein Tool. Dein bester Aufräum-Tipp? Wenn die Kreativität Pause macht ist Zeit für’s Aufräumen. Wie gehst du mal komplett offline, wenn dir nicht danach ist, Facebook und Co über den Weg zu laufen? Einfach ausschalten. Wo geht es für dich als Nächstes hin? Welchen Traum wirst du dir erfüllen? Mein Unternehmen aufzubauen ist ein Traum! Bist du eher jemand, der sich etwas dazuverdient, oder auf etwas verzichtet? Kommt drauf an, wie die Bezahlung ist und auf was ich verzichten soll. Arbeitest du im Homeoffice? Wenn ja, wie schützt du dich vor Ablenkungen? Eher ungern. Wie kommst du in Arbeits-Stimmung, wenn du von zu Hause aus arbeitest? Habe Freude an der Arbeit, es ist kein Muss. Was ist dein Tipp um Ordnung und Übersicht zu halten im Home Office? Nicht zu Hause arbeiten Arbeitest du lieber im Büro oder Zuhause? BÜRO!!!! Wenn du einen ganzen Tag frei hast – wie sieht der aus? Ich gestalte ihn ganz spontan, ohne Muster. Was machst du lieber – schreiben oder lesen? Beides gerne. Der Trend zeigt, dass papierlos immer moderner wird – wo bist du bereits umgestiegen und wo hängst du noch zurück? Papier ist mir sehr wichtig. Das Hirn arbeitet besser mit Stift. Welche Arbeit im Haushalt liegt dir überhaupt nicht? Abstauben. (Warum ist diese Frage wichtig?) Räumst du lieber jeden Tag ein paar Minuten auf oder einmal am Wochenende das ganze Haus? Je nach Zeitbudget. Was tust du an Tagen, an denen du dich schon beim Aufstehen unproduktiv fühlst? Warten. Diese Momente werde fruchtbar, wenn man sie aushält. Danach kommt immer Kreativität und Effizienz. Du möchtest auch Mitglied in unserem wertvollen Network werden? Erfahre hier mehr oder melde dich hier direkt an. Weitere Mitglieder unseres Networks findest du hier.
Interview mit Claudia Raidl

Vorname, Name: Claudia Raidl E-Mail: claudia.raidl@die-wortliebe.at Website: https://www.die-wortliebe.at Firmenname: Die Wortliebe Mehr über das Womansphere-Network und weitere Mitglieder findest du hier. Wenn du als gute Fee der ganzen Welt etwas geben könntest, was wäre das? Leichtigkeit im Umgang mit sich selbst und allen Menschen. Beschreibe in einem Satz, was genau du machst. Als Ghostwriter, Lektorin und Schreibcoach begleite und unterstütze ich Menschen auf ihrem Weg zum eigenen Buch. Wie bist du zu deiner Berufung gekommen? Bücher und das Lesen waren schon in meiner Kindheit sehr wichtig für mich. Das Schreiben für mich und andere – sowohl in großen Unternehmen, Agenturen, als freie Journalistin und seit einigen Jahren als selbstständige Lektorin (sowie Ghostwriter und Schreibcoach) – ist Teil meiner DNA Wie ist dein Firmenname entstanden? Ich liebe die Sprache; das geschriebene Wort und dessen Vielfältigkeit in seiner Anwendung hat mich diesen Namen finden lassen. Ich hatte den Namen „Die Wortliebe“ schon Jahre vor meiner Unternehmensgründung im Kopf. Was rätst du jungen Menschen, die deinen Weg einschlagen wollen? Die Basis ist für mich, die Liebe zur Sprache und deren Finessen. Eine gute und fundierte Ausbildung, die nie endet – stetig weiter zu lernen halte ich für unerlässlich. Wege finden, um das eigene Schreiben zu forcieren und zu etablieren (Zeitungen, Magazine, Blog, Social Media, Geschichten, Bücher usw.). Offen sein und dranbleiben. Wie wichtig ist dir das Thema Mindset, im Alltag und im Hinblick auf deine Arbeit? Sehr wichtig! Meine grundlegend positive Einstellung und die damit einhergehende Freude an und in meinem Tun bilden die Motivation, um für mich und mein Umfeld einen wertschätzenden, liebevollen Rahmen zu schaffen. Wie spontan bist du auf einer Skala von 1 bis 10? 7 Als Selbständige sagt dir niemand wann und in welcher Reihenfolge du deine Aufgaben zu erledigen hast. Wie organisierst du dich? Ich arbeite sehr strukturiert und habe ein gut funktionierendes Zeitmanagement. Als Mama von drei Kindern und Unternehmerin unabdingbar. Dein bester Zeitmanagement-Tipp? Den Überblick behalten und gut – vor allem zeitgerecht – planen. Wichtig: Seine eigenen Möglichkeiten und Kapazitäten kennen! Flexibilität im innen und außen zulassen. Wie steigert man deiner Meinung nach Selbstdisziplin? Das zu tun, was Spaß macht; sich erreichbare Ziele setzen und dranbleiben. Was ist deine Lieblingsapp und warum? Podcasts; das Eintauchen in verschiedene Themenwelten öffnet meinen Geist und ermöglicht mir ab und an eine kurze Auszeit vom Alltag (beruflich und privat). Dein bester Aufräum-Tipp? Perfektionismus wird überbewertet Wie gehst du mal komplett offline, wenn dir nicht danach ist, Facebook und Co über den Weg zu laufen? Ich nehme mir bewusste Auszeiten von Smartphone & Co, stundenweise am Wochenende oder auch mal einen ganzen Tag im Urlaub. Wo geht es für dich als Nächstes hin? Welchen Traum wirst du dir erfüllen? Endlich mein eigenes Buchprojekt abschließen und veröffentlichen. Bist du eher jemand, der sich etwas dazuverdient, oder auf etwas verzichtet? Ich kann gut auf etwas verzichten; bin aber auch motiviert, noch mehr zu tun, um etwas zu erreichen. Arbeitest du im Homeoffice? Wenn ja, wie schützt du dich vor Ablenkungen? Ich führe und arbeite allein in meinem Unternehmen – alles im Homeoffice; dabei folge ich relativ fixen Arbeitszeiten. Wie kommst du in Arbeits-Stimmung, wenn du von zu Hause aus arbeitest? Ich liebe meine Arbeit und sie zu Hause erledigen zu können Was ist dein Tipp um Ordnung und Übersicht zu halten im Home Office? Struktur im Büro- und Arbeitsalltag Arbeitest du lieber im Büro oder Zuhause? Mein Büro ist in meinem Zuhause Wenn du einen ganzen Tag frei hast – wie sieht der aus? Zeit für Sport, die Natur, mit meiner Familie, gutes Essen und Entspannung. Was machst du lieber – schreiben oder lesen? Schreiben und Lesen ist für mich unmittelbar miteinander verbunden, das hat vermutlich mit meiner Arbeit zu tun Der Trend zeigt, dass papierlos immer moderner wird – wo bist du bereits umgestiegen und wo hängst du noch zurück? Ich drucke viele Unterlagen nicht mehr aus; außerdem habe ich eine gut durchdachte Ordnerstruktur (PC), damit die Archivierung und Administration auch ohne Papier gut funktioniert. Welche Arbeit im Haushalt liegt dir überhaupt nicht? Fenster putzen Räumst du lieber jeden Tag ein paar Minuten auf oder einmal am Wochenende das ganze Haus? Vieles erledige ich zwischendurch, manchmal muss aber auch ein Wochenend-Putzmarathon sein Was tust du an Tagen, an denen du dich schon beim Aufstehen unproduktiv fühlst? Yoga am Morgen oder eine Meditation oder ein Spaziergang in die Natur. Du möchtest auch Mitglied in unserem wertvollen Network werden? Erfahre hier mehr oder melde dich hier direkt an. Weitere Mitglieder unseres Networks findest du hier.
[Gastbeitrag] Lebenkrise Widerstandskraft stärken
Seelische Widerstandskraft „trainieren“ – So stärkst du deine Resilienz In diesem Artikel erfährst du, wie du deine seelische Widerstandskraft stärken kannst, um in schwierigen Zeiten standhaft zu bleiben und dein inneres Gleichgewicht zu bewahren. Im Laufe unseres Lebens werden wir alle mit Herausforderungen, Rückschlägen und Veränderungen konfrontiert. Ob berufliche Unsicherheiten, familiäre Probleme oder persönliche Krisen – die Art und Weise, wie wir auf diese Situationen reagieren, bestimmt maßgeblich unser Wohlbefinden. Hier kommt die Resilienz ins Spiel, also die Fähigkeit, trotz widriger Umstände nicht nur zu überleben, sondern sogar gestärkt daraus hervorzugehen. Die gute Nachricht: Resilienz ist keine angeborene Eigenschaft, sondern etwas, das du trainieren und entwickeln kannst. Erkenne deine Stärken und Schwächen Ein erster Schritt, um deine Resilienz zu stärken, besteht darin, dich selbst besser kennenzulernen. Nimm dir Zeit, um über deine Stärken, Schwächen und bisherigen Bewältigungsstrategien nachzudenken. Welche Fähigkeiten und Eigenschaften haben dir in der Vergangenheit geholfen, schwierige Situationen zu meistern? Wo siehst du noch Verbesserungspotenzial? Indem du dir deiner selbst bewusstwirst, kannst du gezielt an den Bereichen arbeiten, die dir helfen, deine Widerstandskraft zu stärken. Akzeptiere Veränderungen als Teil des Lebens Veränderungen sind unvermeidlich, und oft sind es gerade die unerwarteten Wendungen, die uns am meisten herausfordern. Anstatt dich gegen Veränderungen zu wehren, versuche, sie als natürlichen Teil des Lebens zu akzeptieren. Wenn du Veränderungen als Chance für persönliches Wachstum betrachtest, fällt es dir leichter, flexibel auf Situationen zu reagieren und konstruktive Lösungen zu finden. Setze dir erreichbare Ziele Klare, erreichbare Ziele geben dir Orientierung und helfen dir, auch in schwierigen Zeiten motiviert zu bleiben. Wichtig ist, dass deine Ziele herausfordernd, aber realistisch sind, damit du dich nicht überforderst. Jedes Mal, wenn du ein Ziel erreichst, wird dein Selbstvertrauen gestärkt, was wiederum deine Resilienz fördert. Trainiere dich darin, das Gute in jeder Situation zu erkennen In schwierigen Situationen neigen wir oft dazu, uns auf das Negative zu konzentrieren. Doch gerade dann ist es wichtig, bewusst nach positiven Aspekten zu suchen. Indem du deinen Blickwinkel änderst und dich auf Lösungen statt auf Probleme konzentrierst, wirst du nach und nach eine positivere Einstellung entwickeln, die dir hilft, auch schwierige Zeiten besser zu überstehen. Pflege deine Beziehungen Unterstützung von außen ist ein wichtiger Faktor für die Stärkung deiner Resilienz. Sprich mit Freunden, Familie oder Vertrauenspersonen über deine Herausforderungen und zögere nicht, um Hilfe zu bitten. Ein starkes soziales Netzwerk gibt dir Rückhalt und kann dir in Krisenzeiten neue Perspektiven aufzeigen. Zudem können gemeinsame Erlebnisse und der Austausch mit anderen dazu beitragen, dass du dich weniger allein fühlst. Achte auf deine körperliche Gesundheit Körperliche und seelische Gesundheit hängen eng zusammen. Um deine Resilienz zu stärken, ist es daher wichtig, auch auf deinen Körper zu achten. Ausreichender Schlaf, eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung sind entscheidend, um sowohl körperliche als auch mentale Widerstandskraft aufzubauen. Wenn du dich körperlich fit fühlst, bist du auch emotional belastbarer und kannst besser mit Stress umgehen. Praktiziere Achtsamkeit und Meditation Achtsamkeit und Meditation sind bewährte Methoden, um deine Fähigkeit zur Stressbewältigung zu verbessern. Indem du regelmäßig Achtsamkeitsübungen in deinen Alltag integrierst, lernst du, im Moment zu leben und dich weniger von negativen Gedanken und Emotionen beeinflussen zu lassen. Meditation kann dir helfen, inneren Frieden zu finden und dich auf das Wesentliche zu konzentrieren, was wiederum deine Resilienz stärkt. Sei flexibel und passe dich an Resiliente Menschen zeichnen sich durch ihre Flexibilität aus. Das bedeutet, dass sie in der Lage sind, ihre Pläne anzupassen und neue Wege zu gehen, wenn es notwendig ist. Übe dich darin, flexibel auf Veränderungen zu reagieren und offen für neue Lösungen zu sein. Nimm dir Zeit für dich selbst Selbstfürsorge ist ein zentraler Bestandteil der Resilienz. Nimm dir regelmäßig bewusst Zeit für dich selbst, um auf deine Bedürfnisse einzugehen und dich zu erholen. Ob ein Spaziergang in der Natur, ein gutes Buch oder einfach nur ein paar ruhige Minuten für dich – diese Auszeiten helfen dir, deine Energie aufzuladen und in stressigen Zeiten gelassener zu bleiben. Lerne aus schwierigen Situationen Jede Krise, jeder Rückschlag birgt auch die Chance, etwas Neues zu lernen. Betrachte schwierige Situationen als Lernmöglichkeiten und frage dich, was du aus ihnen mitnehmen kannst. Setze klare Grenzen Es ist wichtig, dass du lernst, Nein zu sagen und klare Grenzen zu setzen. Überforderung und Stress entstehen oft, weil wir versuchen, es allen recht zu machen und uns selbst dabei vergessen. Indem du deine eigenen Bedürfnisse ernst nimmst und Grenzen setzt, schützt du dich vor Erschöpfung und schaffst Raum für Dinge, die dir wirklich wichtig sind. Bewahre dir deinen Humor Humor ist ein mächtiges Werkzeug, um in schwierigen Situationen eine positive Perspektive zu bewahren. Wenn du es schaffst, auch in herausfordernden Zeiten das Lachen nicht zu verlieren, wirst du merken, wie viel leichter es dir fällt, mit Problemen umzugehen. Lachen entspannt, baut Stress ab und hilft dir, den Blick für das Wesentliche zu bewahren. Sei geduldig mit dir selbst Resilienz aufzubauen ist ein Prozess, der Zeit braucht. Anerkenne kleine Fortschritte und sei dir bewusst, dass es völlig normal ist, Rückschläge zu erleben. Scheue dich nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn du allein nicht weiterkommst. Resilienz ist wie ein Muskel, den du trainieren kannst. Mit Geduld, Übung und den richtigen Strategien wirst du feststellen, dass du in der Lage bist, selbst die schwierigsten Zeiten zu überstehen und gestärkt daraus hervorzugehen. Du bist stärker, als du denkst – und du hast die Kraft, deine seelische Widerstandskraft zu trainieren und zu einem festen Bestandteil deines Lebens zu machen. www.AntjeBusbach.de Zur Autorin: Antje Busbach Masterinspirationscoach nach Herz über Kopf und Greator Coach, systemisch integrativer Naturcoach, integrative Klangpädagogin, Musiktherapeutin, NeuroKinetic- und Sporttrainerin In der Ruhe liegt die Kraft Wengeler Höhe 2 59846 Sundern Handy 0170 7004935 Folge mir gerne auch hier: https://www.instagram.com/antjebusbach/ https://www.pinterest.de/AntjeBusbachCoaching/ https://de.linkedin.com/in/antje-busbach-aba5181b8 https://www.facebook.com/antje.busbach https://www.facebook.com/groups/1127517794345980/?ref=share https://www.youtube.com/channel/UC79it4t_ELVKjBHX2TrJQAg www.InderRuhe.de
Woman of the Day – Margit Lieverz

Website: www.margitlieverz.de Freisprecher-Kurs: https://margitlieverz.de/trainerin-coach/freisprecher-kurs.html Kontaktseite: https://margitlieverz.de/kontakt.html
Interview mit Dr. Andra Thiel

Vorname, Name: Andra Thiel E-Mail: andra.thiel@soethe.net Website: https://www.soethe.net Firmenname: Soethe Training Mehr über das Womansphere-Network und weitere Mitglieder findest du hier. Wenn du als gute Fee der ganzen Welt etwas geben könntest, was wäre das? Das wäre dann Mitgefühl/Empathie. Wenn jeder Mensch unabwendbar spürt, wie es einem anderen Lebewesen geht, wirklich geht, dann würden wir sehr viel achtsamer miteinander und unserer Umwelt umgehen. Beschreibe in einem Satz, was genau du machst. Ich unterstütze Menschen darin, die eigenen Ziele und Bedürfnisse zu erkennen, diese auf passendem Wege zu kommunizieren, die Bedürfnisse und Ziele anderer wahrzunehmen und anzuerkennen und so einen konstruktives Miteinander zu erreichen. Wie bist du zu deiner Berufung gekommen? Diese hat sich Stück für Stück im Laufe meines bisherigen Lebens heraus kristallisiert. Wie ist dein Firmenname entstanden? Das ist der Nachname meines Mannes. Ich bin vor einige Jahren zur bestehenden Firma dazu gekommen. Bei gemeinsamer Basis hat jeder von uns einen eigenen Schwerpunkt im Trainingsbereich. Was rätst du jungen Menschen, die deinen Weg einschlagen wollen? Mein Weg hatte spannende Schlenker und unerwartete Kurven. Mein Rat gilt somit jedem Menschen: Gehe da hin oder dort entlang, wo dein Herz dich hin zieht und vertraue darauf, dass es richtig sein wird. Wie wichtig ist dir das Thema Mindset, im Alltag und im Hinblick auf deine Arbeit? Sehr wichtig. Denn mit dem Mindset, den inneren Glaubenssätzen oder wie auch immer man das nennen mag, begegnen wir der Welt. Mein Mindset schwingt in meiner Arbeit mit Menschen mit und sorgt dafür, dass ich an mich glaube. Wie spontan bist du auf einer Skala von 1 bis 10? Je nach Situation kann ich sowohl 1 als auch 10 Meist bin ich wohl so bei 7-8. Als Selbständige sagt dir niemand wann und in welcher Reihenfolge du deine Aufgaben zu erledigen hast. Wie organisierst du dich? Das ist manchmal gar nicht so einfach, da ich ein eher chaotisch-spontaner Mensch bin. Ich nutze je nach Bedarf meinen Kalender, handschriftliche ToDo Listen, KanBan Boards, Sprints, Reflexionsfragen, Meetings mit dem inneren Team und Gewohnheiten-Tracker… Dein bester Zeitmanagement-Tipp? Achtsamkeit für die tatsächlichen Zeitfresser. Wie steigert man deiner Meinung nach Selbstdisziplin? Durch liebevolle Selbstfürsorge und Gewohnheitstracker. Stichwort: Microhabits Was ist deine Lieblingsapp und warum? GoodNews. Weil ich dort auch erfahre, was in der Welt gerade gut läuft. Dein bester Aufräum-Tipp? Hey, ich bin chaotisch Wie gehst du mal komplett offline, wenn dir nicht danach ist, Facebook und Co über den Weg zu laufen? Ich lege mein Smartphone weg und gehe in den Garten bzw spazieren. Oder ich schalte es auf “nicht stören”, so dass mich nur wirklich wichtiges erreicht. Wo geht es für dich als Nächstes hin? Welchen Traum wirst du dir erfüllen? Kurzfristig: mit meiner Tochter im Harz wandern gehen. Beruflich: Mit meinen Trainings Themen zum Empowerment wirklich sichtbar werden. Bist du eher jemand, der sich etwas dazuverdient, oder auf etwas verzichtet? Ich nehme das Leben, wie es kommt. Wenn ein Zusatzjob Spaß oder gute Erfahrung verspricht, nehme ich den mit. Wenn mir meine Ruhe wichtiger ist, schränke ich mich ein. Das ist dann für mich kein Verzicht, denn ich habe mich ja für etwas anderes (Ruhe) entschieden. Arbeitest du im Homeoffice? Wenn ja, wie schützt du dich vor Ablenkungen? Ich arbeite viel im Homeoffice. Um mich vor Ablenkungen von außen zu schützen lege ich mein Smartphone weg. Zudem habe ich ein Schild an der Tür, das entweder “Visitors welcome” oder “Do not disturb” anzeigt, das klappt meistens. Ansonsten baue ich Ablenkungen gezielt ein, damit ich meinem Wunsch danach kontrolliert nachgehen kann Wie kommst du in Arbeits-Stimmung, wenn du von zu Hause aus arbeitest? Ich beginne mit einem leichten Einstieg. Wenn ich ein Training vorzubereiten habe, schaue ich mir zuerst an, was ich so ähnlich bereits gemacht habe. Wenn ich einen Artikel schreiben möchte, beginne ich mit einem Brainstorming. Wenn ich einen Fragebogen wie diesen ausfüllen darf, mache ich im ersten Durchlauf die einfachen Fragen. Was ist dein Tipp um Ordnung und Übersicht zu halten im Home Office? Eine Trennung von Job und Privat. So gut es halt geht. Als ich noch kein eigenes Office hatte, habe ich den Esstisch symbolisch mit dem Laptop als Arbeitsplatz markiert und wenn wieder privat daran war, verschwand er im Schrank. Vermischen hat, gerade auch mit Kindern, nicht gut funktioniert. Arbeitest du lieber im Büro oder Zuhause? Richtig arbeiten, also konzentriert, geht am besten im Büro. Welches aber ja, lucky me, in meinem zu Hause ist. Für Brainstorming, Lesezeit oder ähnliches ohne PC sitze ich gerne im Garten, auf der Terrasse, am Küchentisch oder auf dem Sofa. Je nach Wetter, Laune und Tageszeit. Wenn du einen ganzen Tag frei hast – wie sieht der aus? Er startet gemütlich, mit Kaffee im Bett. Und dann wird im Garten gewerkelt oder meine Mann hat auch frei und wir fahren an die Ostsee zum surfen oder kayaken. Malen könnte ich auch mal wieder… Was machst du lieber – schreiben oder lesen? Klare Sache, lesen. In einem guten Roman kann stundenlang verschwinden. Der Trend zeigt, dass papierlos immer moderner wird – wo bist du bereits umgestiegen und wo hängst du noch zurück? Papierlos hat seine Berechtigung und Papier auch. Ich gehe mit beidem bewusst um. Welche Arbeit im Haushalt liegt dir überhaupt nicht? Bügeln. Wenn ich mal Blusen trage, dann bügelfreie. Und ansonsten muss meine Umwelt mit Falten leben oder selber bügeln. Nicht, weil ich es nicht kann oder es mich nervt. Ich habe einfach entschieden, dass ich das in meinem. Leben nicht brauche. Räumst du lieber jeden Tag ein paar Minuten auf oder einmal am Wochenende das ganze Haus? Alltagsaktionen erledige ich nebenbei, immer für ein paar Minuten, das kommt meiner spontanen Art entgegen. Große Putz oder Aufräum-Aktionen werden geplant und dann mit Musik und Schwung erledigt. Ich mag auch unsere Hausputztage, an denen alle rumwuseln und erledigen, was schon längst fällig war. Was tust du an Tagen, an denen du
Interview mit Barbara Lipprandt

Vorname, Name: Barbara Lipprandt E-Mail: barbaralipprandt@gmail.com Website: https://www.bl-traumhaut.de/ Firmenname: Kosmetikstudio TraumHaut Glow Inside Out Mehr über das Womansphere-Network und weitere Mitglieder findest du hier. Ein Lächeln und Sonnenschein auf dem Gesicht und im Herzen, Gesundheit und Ausgeglichenheit Beschreibe in einem Satz, was genau du machst. Ich unterstütze Frauen auf ihrem Weg zu mehr Gesundheit einer strahlenden Haut und Energie Wie bist du zu deiner Berufung gekommen? Zur Kosmetik bin ich durch meine Mutter gekommen , die ebenfalls Kosmetikerin ist. Die Ausbildung zur Holistic Skin&Health Expertin habe ich aus zwei Gründen gemacht. 1.Um meinen Kunden noch besser zu unterstützen, da ich von „außen“ oft nicht weiter gekommen bin und leider die Kunden keine Hilfen und Unterstützung von Ärzten bekommen die wirkliche Ursache zu finden und zu lösen. Es werden immer nur die Symptome unterdrückt. Das ist weder für die Kunden zufrieden stellend und auch ich war oft frustriert nicht effektive weiter zu kommen. 2. Meine eigene gesundheitliche Situation und selber zu erfahren, wie wenig Unterstützung man von ärztlicher Seite bekommt. Ich hatte jahrzehntelang Darmprobleme, Hormonelle Disbalancen, litt an chronischer Erschöpfung, Schlafstörungen, überlastetes Nervebsytem und noch so einiges andere. Wie ist dein Firmenname entstanden? Der Name TrauHaut war die Idee einer lieben Bekannten Sie meinte es hört sich gut an . Barbara Lipprandt der Weg zu deiner Traumhaut Den Zusatnamen Glow Inside Out, war meine Idee und ist durch , Schönheit von innen nach außen entstanden. Da ich in NRW , wo ich lebe mich nicht als Coach bezeichnen darf( Deutschland ist da in einigen Regionen sehr Unternehmer unfreundlich ) werde ich weiterhin unter Kosmetikstudio TraumHaut laufen. Was rätst du jungen Menschen, die deinen Weg einschlagen wollen? Habt Mut, bleibt dran und glaubt nicht alles was ihr hört oder zu euch gesagt wird, seit bereit euere eigene Zukunft ( Gesundheit)in die Hand zu nehmen. Wie wichtig ist dir das Thema Mindset, im Alltag und im Hinblick auf deine Arbeit? Super wichtig, ich beschäftige mich sehr viel damit. Die Gedanken formen das Leben. Wie spontan bist du auf einer Skala von 1 bis 10? 8 Als Selbständige sagt dir niemand wann und in welcher Reihenfolge du deine Aufgaben zu erledigen hast. Wie organisierst du dich? Ich bin immer schon recht gut organisiert gewesen, den letzten Schliff habe ich durch meine Business Mentorin bekommen. Klappt aber nicht immer, gerade im Sommer lasse ich mich vom schönen Wetter öfters ablenken. Dein bester Zeitmanagement-Tipp? Wecker stellen und in der Zeit fokussiert arbeiten. Wie steigert man deiner Meinung nach Selbstdisziplin? Muss man das? Ich denke als Unternehmerin hat man von alleine Disziplin durch die Vision und Ziele die man hat. Was ist deine Lieblingsapp und warum? Da gibt es ein paar Canva mag ich, weil es einfach zu bedienen ist und man unendlich viele Möglichkeiten hat ChatGPT, weil ich damit meine Texte besser strukturiert bekomme Dein bester Aufräum-Tipp? Ich bin Chaos-Queen. Frag mich lieber nicht. Wie gehst du mal komplett offline, wenn dir nicht danach ist, Facebook und Co über den Weg zu laufen? Mit meinem Partner einmal die Woche in die Sauna, Wo geht es für dich als Nächstes hin? Welchen Traum wirst du dir erfüllen? Komplett von meinen neuen Business leben, weg von der Kabine hin zu flexibler arbeiten, nicht an einen Standort gebunden sein. Bist du eher jemand, der sich etwas dazuverdient, oder auf etwas verzichtet? Dazuverdienen Arbeitest du im Homeoffice? Wenn ja, wie schützt du dich vor Ablenkungen? Ich habe mein Studio im Haus, mein Arbeitsplatz ist von meinen Wohnräumen getrennt und wenn ich „unten“ arbeite bin ich ungestört und vor Ablenkung geschützt. Wie kommst du in Arbeits-Stimmung, wenn du von zu Hause aus arbeitest? Sobald ich die Treppe runter bin und ich mich zuvor zurecht gemacht habe, wie wenn ich auswärts arbeite. Was ist dein Tipp um Ordnung und Übersicht zu halten im Home Office? Tabellen und Listen Arbeitest du lieber im Büro oder Zuhause? zu Hause Wenn du einen ganzen Tag frei hast – wie sieht der aus? Ohne Wecker aufstehen, entspannt Frühstücken, mit den Hunden raus, Freunde treffen oder mit meinem Partner aufs Boot gehen. Bin auch gerne mal ganz alleine und gammel auf dem Sofa mit einem Buch oder vor dem Fernsher, mache ich besonders gerne wenn mein Sohn nicht da ist. Essen wann und was ich will. Was machst du lieber – schreiben oder lesen? Lesen Der Trend zeigt, dass papierlos immer moderner wird – wo bist du bereits umgestiegen und wo hängst du noch zurück? Ich schreibe immer noch gerne Postkarten und lese „echte“ Bücher Beruflich bin ich was den Papierkram angeht fast papierlos, Notizen mache ich noch gerne handschriftlich. Welche Arbeit im Haushalt liegt dir überhaupt nicht? Bügel Räumst du lieber jeden Tag ein paar Minuten auf oder einmal am Wochenende das ganze Haus? Lieber jeden Tag ein bisschen Was tust du an Tagen, an denen du dich schon beim Aufstehen unproduktiv fühlst? Unproduktiv sein Das was ansteht und ich erledigen muss, mache ich etwas langsamer. Du möchtest auch Mitglied in unserem wertvollen Network werden? Erfahre hier mehr oder melde dich hier direkt an. Weitere Mitglieder unseres Networks findest du hier.
[Gastbeitrag] Als Frau und Mutter über sich selbst hinaus wachsen

Wir können nicht immer das Papier wählen, auf dem wir schreiben, aber wir können entscheiden, welche Form die Geschichte bekommt. Wenn wir Eltern werden, erleben wir eine tiefgreifende Transition und Transformation. Unsere Kinder bringen Dinge in uns zum Vorschein, von denen wir nicht einmal wussten, dass sie da sind. Plötzlich erleben wir die höchsten Höhen und die tiefsten Tiefen. Wir werden stark mit uns selbst konfrontiert, mit unserer Vergangenheit, mit offenen und unverarbeiteten Verletzungen. Sich dem zu stellen, die alten Wunden zu begutachten und zu verarbeiten, ist eine wahnsinnig große Herausforderung. Manchmal scheinen wir daran zu zerbrechen. In Wahrheit wachsen wir daran. Und wie die Schlange, die sich häutet, ist auch dieser Wachstumsprozess nicht ohne Schmerzen. Meine Kinder sorgen letztendlich dafür, dass ich ein anderer, besserer Mensch werde. Nicht, dass ich vorher schlecht war oder irgendwann vollkommen sein werde. Denn das sind wir bereits von Anfang an. Aber Verletzungen und Erfahrungen, gesellschaftliche Einflüsse und Ängste legen sich irgendwann darüber und lassen uns vergessen, wer wir wirklich sind und wozu wir hier sind. Falsch verstandene Bedürfnisorientierung So kam es auch, dass ich trotz Entwicklung durch meine Kinder immer unglücklicher wurde. Ich folgte vielen Impulsen, andere Wege mit meinen Kindern zu gehen und damit lief ich gut. Aber gleichzeitig blieb ich dabei auf der Strecke. Die Kinder wurden zum Dreh- und Angelpunkt meines Lebens. Alles war auf sie ausgerichtet. Es gab keinen Raum mehr für mich als Frau, Mensch, Partnerin, Arbeitende. Als Ehepaar mit Kindern erschafften wir uns ein Familiensystem, in dem es nur noch um die Kinder ging. Wenn den Kindern etwas nicht gefiel, oder doof für sie war, dann taten wir es nicht. Egal, ob es mir oder uns wichtig gewesen wäre. Ich geriet in völligen Mangel. Mein ganzes Leben wurde plötzlich schwer und anstrengend. Ich verlor Energie, Lebendigkeit, Zuversicht und das Gefühl, die Herausforderungen des Lebens bewältigen zu können. Mit der Corona-Pandemie und den Lockdowns kam die Erkenntnis: Ich bin sehr gerne Mama, ich bin gerne für meine Kinder da. Aber ich kann das nicht nur ausschließlich machen. Ich muss mich auch in anderen Lebensbereichen wiederfinden und mit mir in Kontakt kommen. Ich entschied mich für eine Coaching-Ausbildung mit dem Ziel der Selbständigkeit als Coach und Ernährungsberater. Durch die Angst gehen: Trennung als Neuanfang Die Coaching-Ausbildung war tiefgreifend. Es ging nicht darum, wie ich anderen Menschen helfen könne, sondern es ging in erster Linie darum, mich selbst zu coachen. Und dazu gehörte, mich selbst kennenzulernen. Nie zuvor habe ich mich so intensiv mit mir selbst beschäftigt. Ich lernte auch, einen besseren Zugang zu mir, meinen Bedürfnissen, Wünschen und kühnsten Träumen zu finden. Und dann spitzte sich mein Leben zu. Ich traute mich plötzlich aus meinem Kokon und fing an, für mich zu gehen. Ich ging auf Menschen zu, die ich spannend fand und gerne kennenlernen wollte. Ich fing einen Tanzkurs an. Ich meldete mich zu einem Kurs für bedürfnisorientierte Elternschaft an. Mit dem Tanzkurs erfuhr ich eine völlig neue Energie in meinem Leben. Ich lernte in der ganzen Zeit Menschen kennen, die mir neue Sichtweisen aufzeigten. Nach fast zwei Jahren der Coaching-Ausbildung kam ich am Tiefpunkt meines Lebens an. Ich gestand mir ein, wie groß mein Mangel in der Partnerschaft war und wie sich das auf mein ganzes Leben auswirkte. Danach erlebte ich einen der schwierigsten Abschnitte meines Lebens. Ich entschied mich zur Trennung von meinem damaligen Mann. Ich tat das aus einem inneren Ruf heraus. Mein Kopf und auch mein Herz sagten mir ständig “Ich kann das nicht.”, “Ich schaffe das nicht”. Ein kleiner innerer Funke in mir ließ mich jedoch weiter gehen. Schritt. für. Schritt. Und mit jedem noch so kleinen Schritt, im Schneckentempo machte ich die Erfahrung, dass ich noch lebte. Und dass auch mit vielen Schritten eine Last von mir abfiel. Es folgte ein Auf und Ab von Gefühlen: Trauer, Erleichterung, Schuld und Schamgefühle, Freude über alles neu gewonnene. Und Schritt für Schritt habe ich auch das überwunden und bin fein mit meinem Weg. Und seitdem wachse ich täglich weiter. Will noch höher hinaus. Weiß, dass ich erst am Anfang bin. Ich möchte andere Menschen ermutigen und darin begleiten, für sich und ihr Glück zu gehen: Raus zu kommen aus der Energielosigkeit, dem Mangel und wieder in eine selbstermächtigende Rolle und der Regisseur ihres Lebens zu werden. Denn das sind wir. Wir allein schreiben unsere Geschichte. Wir können nicht immer das Papier wählen, auf dem wir schreiben, aber wir können entscheiden, welche Form die Geschichte bekommt. Zur Autorin: Sabrina Niedermaier ist Ernährungswissenschaftlerin und Life Trust Coach, Mutter von zwei Kindern und Partnerin. Sie lebt dafür, Menschen in ihren Lebensprozessen zu begleiten. Die Methoden sind getragen von einem ganzheitlichen Ansatz, der den Menschen immer in all seinen Facetten betrachtet. Krankheiten werden als Sprache der Seele verstanden, die etwas zum Ausdruck bringen möchte. In ihren Coachingräumen bietet sie Raum für Begegnungen mit sich selbst und zum Wiedererlangen der Selbstwirksamkeit im eigenen Leben. https://www.facebook.com/sabrina.gahler
Interview mit Melanie Jochem

Vorname, Name: Melanie Jochem E-Mail: kontakt@lifecoach-melaniejochem.de Website: https://www.lifecoach-melaniejochem.de Firmenname: LifeCoach melanie Mehr über das Womansphere-Network und weitere Mitglieder findest du hier. Wenn du als gute Fee der ganzen Welt etwas geben könntest, was wäre das? Ich würde jedem Menschen die Fähigkeit schenken, sich selbst und andere mit den Augen der Liebe zu sehen. Denn mit Selbstakzeptanz und Mitgefühl könnten wir gemeinsam eine harmonischere und glücklichere Welt gestalten. Die Liebe ist die höchste und schönste Kraft, eine Frequenz, die Berge versetzen kann und zwar in Einklang mit allem was ist. Davon kann die Welt noch sehr viel gebrauchen. Beschreibe in einem Satz, was genau du machst. Ich begleite Menschen dabei, ihre inneren Schätze zu entdecken und ihr volles Potenzial zu entfalten, indem ich sie mit maßgeschneiderten Strategien und inspirierenden Impulsen unterstütze. Wie bist du zu deiner Berufung gekommen? Mein Weg war ein bunter Mix aus Neugier, Abenteuerlust und der ständigen Suche nach Sinn. Durch verschiedene tiefgehende Erfahrungen und Begegnungen erkannte ich, dass meine wahre Leidenschaft darin liegt, anderen zu helfen, ihr eigenes Licht zum Strahlen zu bringen. Wie ist dein Firmenname entstanden? Da gibt es keine besondere Geschichte, ausser die, dass ich schon vieles ausprobiert habe und es am Ende schlicht, einfach und elegant haben wollte. Was rätst du jungen Menschen, die deinen Weg einschlagen wollen? Seid mutig, bleibt neugierig und habt keine Angst vor dem Scheitern. Jeder Umweg und Stolperstein ist eine wertvolle Lektion, die euch näher zu eurem authentischen Selbst bringt. Vor allen Dingen, findet und geht euren Weg, nicht den eurer Eltern oder anderer, die meinten, es solle doch mal besser etwas Vernünftiges gelernt werden. Und vergesst nicht: Ein gutes Netzwerk und der Austausch mit Gleichgesinnten sind Gold wert. Wie wichtig ist dir das Thema Mindset, im Alltag und im Hinblick auf deine Arbeit? Mindset ist für mich wie das Fundament eines Hauses. Ohne ein stabiles und positives Fundament gerät alles ins Wanken. Ein bewusster und achtsamer Geist ermöglicht es mir, Herausforderungen mit Leichtigkeit zu meistern und stets den Fokus auf Wachstum und Entwicklung zu legen. Im Alltag halte ich meine innere Einstellung stets auf einem hohen Level – hoch im Sinne von einer hohen Frequenz wie Dankbarkeit, Freude, gute Laune. Und wenn das mal nicht so gelingt, dann schau ich in meine “Toolbox” und nimm mir das, was mich als erstes anspricht und dann auch das beste ist. Es ist immer eine Entscheidung entfernt. Wie spontan bist du auf einer Skala von 1 bis 10? Theoretisch eine glatte 10 – ich liebe Abenteuer und das Fliessen mit den Dingen! Praktisch jedoch eher eine solide 8, da ich auch die Vorzüge von Planung und Struktur zu schätzen weiß. Als Selbständige sagt dir niemand wann und in welcher Reihenfolge du deine Aufgaben zu erledigen hast. Wie organisierst du dich? Ich setze auf eine Mischung aus To-Do-Listen, digitalen Tools wie Trello und dem guten alten Bauchgefühl. Allerdings sieht mein Schreibtisch durchaus schon mal reich beklebt aus, da ich meine Gedanken gerne auf Post-It Zettel Schreibe und die dann Stück für Stück abarbeite – so wie es eben mit den Terminen und den Projekten am besten passt. Dein bester Zeitmanagement-Tipp? Plane Pufferzeiten ein und sei realistisch mit deinen täglichen Zielen. Es ist besser, weniger vorzunehmen und diese Aufgaben mit Bravour zu meistern, als sich zu viel aufzuhalsen und am Ende frustriert zu sein. Für mich ist das Fliessen mit den Dingen mein bester Tipp – besser als an etwas festzuhalten, was sich gerade aber als zh und klebrig anfühlt und dann eh nichts produktives dabei raus kommt. Dann besser etwas anderes machen. Wie steigert man deiner Meinung nach Selbstdisziplin? Selbstdisziplin wächst, wenn du dein “Warum” kennst. Wenn du weißt, wofür du etwas tust und dafür brennst, fällt es leichter, am Ball zu bleiben. Kleine Routinen und Belohnungen können zusätzlich unterstützen. Was ist deine Lieblingsapp und warum? Für die Arbeit ist es definitiv das Trello Board, weil es mir eine super Gestaltungsmöglicheit in meinen Projekten, ToDos, etc. gibt und die Canva App, weil ich super gerne meine ganzen Grafiken, Workbooks, Präsentationen etc. selber gestalte, Dein bester Aufräum-Tipp? Sieh das Aufräumen nicht als lästige Pflicht, sondern als Möglichkeit, Klarheit im Außen und Innen zu schaffen. Mit guter Musik und in kleinen Etappen kann es sogar Spaß machen! Wie gehst du mal komplett offline, wenn dir nicht danach ist, Facebook und Co über den Weg zu laufen? Ich lege mein Handy bewusst zur Seite, schnappe mir ein gutes Buch oder gehe in die Natur. Ein Spaziergang im Grünen wirkt oft Wunder und hilft, den Kopf freizubekommen. Im Garten zu werkeln ist auch eine super schöne Entspannung, bei der ich sehr gut auf die Socials und das Handy verzichten kann. Wo geht es für dich als Nächstes hin? Welchen Traum wirst du dir erfüllen? Ein großes Ziel ist es, ein Heilzentrum zu organisieren, bei dem Menschen in einer inspirierenden Umgebung ihre Kreativität und ihre Gesundheit entfalten können. Es ist ein Herzensprojekt, das schon lange in mir schlummert. Wann ich das umsetze weiß ich nicht, es fühlt sich noch nicht an der Zeit an. Vorher werde ich an meiner Kurzsichtigkeit und meinem Business arbeiten und das nach vorne schieben. Bist du eher jemand, der sich etwas dazuverdient, oder auf etwas verzichtet? Ich finde eine Balance zwischen beiden Ansätzen wichtig. Manchmal ist es sinnvoll, sich etwas dazuzuverdienen, um sich Wünsche zu erfüllen, und ein anderes Mal tut es gut, bewusst auf Überflüssiges zu verzichten und die Einfachheit zu genießen. Arbeitest du im Homeoffice? Wenn ja, wie schützt du dich vor Ablenkungen? Ich arbeite im Home-Office und in der offline Praxis. Ich fühle nicht, dass ich mich schützen muss, da ich eben im Fluss des Tages meine Dinge gut ins Rollen gebracht bekomme. Wie kommst du in Arbeits-Stimmung, wenn du von zu Hause aus arbeitest? Ich brauche keine besondere Stimmung, da mir meine Arbeit sehr viel Freude macht. Viel eher muss ich mich in Stimmung bringen, wenn es um die Hausarbeit geht wie putzen etc. Das schiebe ich gerne vor mir her 😉 Was ist dein Tipp
Interview mit Jacqueline Basler

Vorname, Name: Jacqueline Basler E-Mail: jacqueline-va@basler.io Website: https://www.remote-tasks.com Firmenname: Jacqueline Basler – deine virtuelle Assistentin Mehr über das Womansphere-Network und weitere Mitglieder findest du hier. Wenn du als gute Fee der ganzen Welt etwas geben könntest, was wäre das? Wie Nicole mal so schön gesungen hat: “Ein bisschen Frieden”. 🌍✨ Dazu ein bisschen mehr Gelassenheit – und definitiv weniger alte, graue Männer in Anzügen, die die Welt regieren. 😉 Ich wünsche mir, dass mehr Menschen Zufriedenheit in kleinen Dingen finden und den Mut haben, ihren eigenen Weg zu gehen, ohne sich von Erwartungen stressen zu lassen. Beschreibe in einem Satz, was genau du machst. Kurz gesagt: Ich unterstütze selbstständige UnternehmerInnen, indem ich ihnen das Backoffice, technische Herausforderungen und organisatorische Aufgaben abnehme – damit sie sich voll und ganz auf das Wachstum ihres Business konzentrieren können. Effizient, stressfrei und mit einem klaren Fokus auf ihre Vision. Wie bist du zu deiner Berufung gekommen? Schon als Geschäftsleitungsassistentin war mir klar: Struktur und Organisation sind genau mein Ding! 📋✨ Es macht mir einfach Spaß, wenn alles rund läuft und jeder sich auf das konzentrieren kann, was er am besten kann. Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass viele UnternehmerInnen genau das brauchen – und so wurde aus meiner Leidenschaft meine Berufung. Wie ist dein Firmenname entstanden? Mein Name und meine Tätigkeit. Was rätst du jungen Menschen, die deinen Weg einschlagen wollen? Lauft einfach los, probiert euch aus und habt keine Angst vor Fehlern – denn genau daraus lernt ihr am meisten! Jeder Schritt, jede Erfahrung bringt euch weiter. Bleibt neugierig, flexibel und vertraut darauf, dass sich der Weg mit der Zeit immer klarer zeigt. Und: Versucht, den Weg nicht alleine zu gehen! Holt euch einen Mentor oder eine Mentorin oder einen Buddy – ein gutes Netzwerk ist Gold wert. Wie wichtig ist dir das Thema Mindset, im Alltag und im Hinblick auf deine Arbeit? Mein Mindset? Ganz klar: Carpe Diem! Ich glaube daran, dass die richtige Einstellung der Schlüssel zu Erfolg und Zufriedenheit ist – sowohl im Alltag als auch im Business. Herausforderungen sehe ich als Chancen, an denen ich wachsen kann, und ich bleibe offen für Neues. Ein positives Mindset hilft mir, fokussiert zu bleiben, flexibel auf Veränderungen zu reagieren und meine KundInnen bestmöglich zu unterstützen. Wie spontan bist du auf einer Skala von 1 bis 10? 10 Als Selbständige sagt dir niemand wann und in welcher Reihenfolge du deine Aufgaben zu erledigen hast. Wie organisierst du dich? Mein Go-to-Tool für Struktur ist Notion – damit plane ich meine Aufgaben, Projekte und Deadlines. Doch neben Tools braucht es vor allem Selbstdisziplin, um dran zu bleiben, und die Bereitschaft, auch mal schlechte Tage zu akzeptieren. Wichtig ist, sich nicht aus der Bahn werfen zu lassen und am nächsten Tag wieder durchzustarten. Dein bester Zeitmanagement-Tipp? Ganz klar: Eat the Frog! Pack die unangenehmste oder wichtigste Aufgabe gleich am Morgen an – dann ist der Kopf frei für alles andere. So vermeidest du, dass du sie den ganzen Tag vor dir herschiebst, und startest direkt produktiv. Der Rest läuft danach oft wie von selbst! Ich habe dazu auch ein paar spannende Blogartikel geschrieben. Wie steigert man deiner Meinung nach Selbstdisziplin? Selbstdisziplin wächst durch klare Ziele, Routinen und eine gute Portion Eigenverantwortung. Kleine, machbare Schritte helfen, dranzubleiben, ohne sich zu überfordern. Außerdem: Nicht zu streng mit sich sein – Pausen sind genauso wichtig wie produktive Phasen. Und wenn’s mal nicht läuft? Einfach weitermachen und sich selbst nicht zu hart verurteilen. Disziplin ist ein Muskel, der mit der Zeit stärker wird! Was ist deine Lieblingsapp und warum? Eine Zeit lang war es Structured, eine App, in der man Aufgaben eintragen und via Time-Blocking erledigen kann. Momentan ist es 1Password – mein Passwort-Manager … ohne den geht gar nichts mehr! Dein bester Aufräum-Tipp? Pro Woche ein Zimmer richtig aufräumen und reinigen – so bleibt alles kontinuierlich in Schuss, und ich erspare mir den großen Putzmarathon. Wie gehst du mal komplett offline, wenn dir nicht danach ist, Facebook und Co über den Weg zu laufen? Indem ich die Apps einfach nicht öffne. Grundsätzlich arbeite ich sogar gerne in den Ferien – dann habe ich Zeit und Muse, mich mal 2–3 Stunden konzentriert um meine Projekte zu kümmern. Und wenn ich keine Lust habe? Dann lasse ich es einfach liegen. Wo geht es für dich als Nächstes hin? Welchen Traum wirst du dir erfüllen? In den nächsten zwei Jahren möchte ich unbedingt noch einmal nach Singapur reisen und die Stadt, in der wir zwei Jahre gelebt haben, neu erkunden. Bist du eher jemand, der sich etwas dazuverdient, oder auf etwas verzichtet? Ich verdiene lieber dazu. Arbeitest du im Homeoffice? Wenn ja, wie schützt du dich vor Ablenkungen? Ja! Die Ablenkungen werden eingeplant – oder die Tür wird einfach geschlossen. Wie kommst du in Arbeits-Stimmung, wenn du von zu Hause aus arbeitest? Kaffee an den Schreibtisch – und los geht’s! Wenn die Motivation mal fehlt, konzentriere ich mich zuerst auf die wichtigsten To-Dos. Und wenn’s gar nicht läuft? Dann gönne ich mir eine Pause und starte später mit frischer Energie. Was ist dein Tipp um Ordnung und Übersicht zu halten im Home Office? Regelmäßig den Schreibtisch aufräumen, putzen und neu gestalten – das wirkt wahre Wunder! Ein aufgeräumter Arbeitsplatz sorgt nicht nur für mehr Überblick, sondern auch für frische Energie und neue Inspiration. Arbeitest du lieber im Büro oder Zuhause? Zuhause Wenn du einen ganzen Tag frei hast – wie sieht der aus? Das kommt auf die Jahreszeit an! Jetzt im Winter heißt das für mich: lange ausschlafen, mit einer großen Tasse Kaffee auf der Couch kuscheln, ein gutes Buch lesen oder einen Film schauen – natürlich unter meiner Lieblingskuscheldecke. Und zwischendurch? Noch mehr Kaffee! Was machst du lieber – schreiben oder lesen? Lesen. Der Trend zeigt, dass papierlos immer moderner wird – wo bist du bereits umgestiegen und wo hängst du noch zurück? Ich liege die Haptik von Papier und lebe meine Kreativität noch auf Papier aus! Welche Arbeit im Haushalt liegt dir überhaupt nicht? Bügeln. Räumst du lieber jeden